Hochtour

Ruchen

Der Gross Ruchen und vor allem der Weg dorthin durch den Ruchenchälen waren ein lange gehegtes Ziel. Über 1000 Höhenmeter mit mehr oder weniger gleichbleibender Steigung, in einem grossen und doch beengendem Couloir, flankiert von der 1800 Meter hohen Nordwand. Für ein eindrückliches Naturerlebnis ist gesorgt.

Vergissweissmies

Die Hütte, obwohl Hütte eine ungenaue Bezeichnung ist, da es sich eher um ein Skirestaurant mit Schlafräumen handelt und auch dies in unserem Fall nicht wirklich zutrifft, da wir die Zimmer nie von Innen gesehen haben, sondern gleich im Restaurant auf Feldbetten geschlafen haben, liegt auf 3100 MüM. Der unwissende bedauert uns nun für den …

Tüüfel

Der Besso tront wie der Fürst der Finsternis am Ende des Val d’Anniviers, mit seinen beiden Hörnern und dem dunkeln Gewand aus Stein. Seine Übersteigung und die Traversierung zum Moming sind dann weniger dämonisch, als viel mehr eine ziemlich lang anhaltende Kletterfreude. Auch wenn nicht wenige Male auf den stolzen aufrechten Gang unserer Spezies verzichtet …

Teufelszeug

Immer mal wieder treibt der Teufel sein Unwesen in unseren Beiträgen. Das hat wenig mit unserer Verwegenheit zu tun. Vielmehr besuchen wir den Teufel zuverlässig einmal im Jahr auf seinem Joch. Ein kleiner Plauder, ein bisschen Tee und Kuchen, dann die paar Meter auf den Tüfelsfirn abgeklettert und von da weg Zuckerschnee und Menschenleere soweit …

Hoffnung und Esel

Hoffnung (rom. spraunza) und Esel; die Namen der beiden Gräte, welche wir an diesem Wochenende geklettert sind. Geführt haben sie auf die Pizzen Morteratsch und Roseg und natürlich ein Stückchen näher zu unserem Glück. Beide Touren sind einmalig schön und bei der grossen Masse der Bergsteiger wenig gekannt und gerade darum noch ein wenig schöner.